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Der Fiat 500 (das 2007er Modell)

Allgemeine Infos über den Fiat 500

Der Fiat 500 ist der gelungene Versuch der Wiederbelebung des Fiat Nuova 500 aus den 1960er Jahren. Dabei fungierte der Nuova als stilistisches Vorbild. Erstmals wurde der „neue“ Fiat 500 auf dem Genfer Auto-Salon 2004 vorgestellt. Damals galt der Neuling allerdings nur als Designstudie und war noch unter den Namen „Fiat Trepiùno“ gelistet. Erst gute drei Jahre später wurde schließlich der neue Fiat 500 der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei dürfte es kein Zufall gewesen sein, dass die Vorstellung am 4. Juli 2007 mit dem 50-jährigen Jubiläum des Nuovas zusammenfiel.

In der Historie der bisherigen Fiat Modelle, nimmt der Fiat 500 den Platz nach dem Seicento ein. Der Fiat Seicento galt seinerzeit als günstiges Einstiegsmodell. Hiervon grenzt sich der Fiat 500 klar ab. Er will die Lücke zwischen Einstiegsmodell und Mittelklasse schließen und tritt als Lifestyle Modell in den Vordergrund. Vergleichbar mit der Marktposition, die BMW damals mit dem seit 2001 produzierten BMW Mini einnahm. Die technische Infrastruktur teilt sich der Fiat 500 größtenteils mit dem Fiat Panda. Darunter fallen beispielsweise die Bodengruppe und die Motorenpalette. Dabei liegen die Preise des Fiat 500 10% über denen des Panda. Ende 2007 wurde der Fiat 500 mit dem prestigeträchtigen Preis „Auto des Jahres“ ausgezeichnet.

Entwicklung und technische Merkmale des Fiat 500

Das Retro-Design-Konzept (erfolgreiche Fahrzeugmodelle der Vergangenheit neu aufzulegen) ist seit den 1990er Jahren eine beliebte Strategie in der Automobilbranche. Mit mal mehr und mal weniger Erfolg. Fiat wollte mit der Neuauflage des Fiat 500 an den Erfolg des VW New Beetle oder des BMW Mini anknöpfen. Früh sicherte man sich die Domainadressen „fiat500.de“ und „fiat500.com“. Erstmalig versuchte man den Kunden in den Entwicklungsprozess einzubinden. Als Kommunikations- und Werbeplattformen dienten die gesicherten URLs. Jeder interessierte Kunde und potentielle Käufer konnte Optik und Ausstattung des Serienmodells nach seinen Vorstellungen modifizieren. Dabei konnte der User aus einer großen Palette verschiedener Ausstattungsdetails wählen. Das ganze Konzept schien mit großem Erfolg aufzugehen. Nach nur 18 Monate Entwicklungszeit konnte Fiat mit der Serienproduktion beginnen. Geplant waren ursprünglich 120.000 neue Autos pro Jahr. Aufgrund der immensen Nachfrage schaffte es Fiat anfangs nicht, diese adäquat zu befriedigen. So mussten Fiat 500-Käufer bis zu acht Monate auf ihr neues Auto warten. Anfang 2008 schuf Fiat dann einen weiteren Produktionsstandort und erhöhte somit die produzierbaren Stückzahlen auf 190.000 per annum. Seit 2012 produziert das mexikanische Werk bei Tolcua den Fiat 500 exklusiv für den nordamerikanischen Markt.


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Von Thesupermat - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Der Fiat 500 - Motoren und Sicherheit

Die Fiat 500-Motoren sind als Zwei- und Vier Zylinder- Modelle erhältlich. Dabei rangiert die Leistung von 51 kW (1.2 8V) bis hin zu beachtlichen 140 kW (Abarth 695 Biposto). Wer gerne manuell schaltet, für den stehen sowohl Fünf- wie auch Sechsganggetriebe zur Verfügung. Für 0,9-, 1,2- und 1,4-Liter-Motoren wird sogar eine Duologic-Halbautomatik offeriert. Zudem soll die optional verbaute Start/Stopp Automatik drei bis zehn Prozent des Treibstoffverbrauches einsparen. Aber auch im Punkto Sicherheit hat Fiat ordentlich aufgeholt. Sieben Airbags (darunter ein neuartiger Airbag für den Kniebereich) sollen den Fahrer im Falle eines Aufpralles optimal schützen. Bemerkenswert sind die Resultate, welche der Fiat 500 bei dem Euro-NCAP-Crashtest erzielte. Als erstes Kleinwagenmodell (Fahrzeugsegment A) überhaupt, erreichte der Italiener 5 Sterne (dank 35 Gesamtpunkten).

Design und Ausstattung des Fiat 500

Wie bereits erwähnt, orientiert sich der Fiat 500 aus dem Jahr 2007 optisch stark an der Designstudie mit dem Namen „Trepiùno“. Auffälliges Markenzeichen des Fiat 500: Grelle und bunte Farben bei der Lackierung. Charakteristische runde Scheinwerfer, von Fiat Fans liebevoll Augen genannt. Zudem spendiert Fiat noch eine riesige Palette an verschiedenen Stoffen, Decals, Sonderausstattungen und Materialien für Fahrzeugoberflächen. Damit sind theoretisch bis zu 550.000 verschiedene Fahrzeugkonfigurationen möglich. Für Individualisten ist das natürlich eine einmalige Gelegenheit. Insbesondere im Innenraum versuchten die italienischen Autobauer den Flair der 50er Jahre in die Neuzeit zu retten. So sind viele kleine Details zu entdecken, die an das Urmodell erinnern. Beispielsweise die für die Neuzeit antiquiert wirkenden Bedienelemente oder die verchromten Griffe an den Seitentüren. Zudem können Bedienelemente und das Steuerrad in Elfenbeinfarbe konfiguriert werden. Eine klare Hommage an das Urmodell.

Seit Beginn der Markteinführung steht der Fiat 500 in drei unterschiedlichen Ausstattungslinien zur Verfügung. Diese Linien kann man grob in Basis-Version (Version Pop), Sport-Version (Version Sport) und Luxus-Version (Version Lounge) untergliedern. Wobei der Fiat 500 bereits in der Serienversion, nicht mit Sonderausstattungen geizt. Ganze sieben Airbags, CD/Radio, Servo-Lenkung und elektrische Fensterheber machen den kleinen Fiat 500 zu einer Ausnahme im Kompaktklassen-Markt. Wer sich für den Kauf der Lounge-Version entscheidet, darf mit weiteren Extras rechnen: Beispielsweise einer mehrstufigen Klimaanlage, Aluleichträdern und einem wunderschönen Panorama-Glasdach. Für den sportaffinen Käufer packt Fiat im Modell Sport einen Heckspoiler, eine optisch verbreiterte Karosserie und verchromte Auspuffrohre mit drauf.

Fahrzeugdaten für Fiat 500 1.2 8V Start&Stopp

  • Verbrauch

    • Innerorts in l/100 km 5,6 | -
    • Außerorts in l/100 km 4,1 | -
    • Kombiniert in l/100 km 4,7 | -
    • CO2-Emission kombiniert in g/km, max. 110 g/km
    • CO2-Emission kombiniert in g/km 110 g/km
    • CO2-Effizienz C
    • Tankinhalt (ca.) in l35
  • Leistung

    • Höchstgeschwindigkeit in km/h160
    • Beschleunigung 0-100 km/h in s12,9
  • Gewicht

    • Leergewicht EU in kg975
    • Höchstgewicht in kg1340
    • Maximale Zuladung in kg365
    • Gesamtzuggewicht in kg2105
  • Motor

    • MotorartOtto
    • MotorbauartReihe
    • Anzahl Zylinder4
    • KraftstoffartSuper
    • Anzahl der Ventile2
    • Aufladungkeine Aufladung
    • Hubraum in cm²1242/5500
    • Leistung in kW(PS)51(69)
    • Drehmoment in NM/Umdrehungen pro Minute102/3000
    • AntriebsartFront
    • GetriebeartAutomatisiertes Schaltgetriebe
    • SchadstoffklasseEuro6b
  • Reifen

    • Reifengröße vorne195/45R16
    • Reifengröße hinten195/45R16
    • System ReifendruckkontrolleS
    • System Runflat Reifenindirekte Messung (ABS)
  • Preise

    • Fahrzeuggrundpreis in Euro15.850,00
    • Summe der möglichen Sonderausstatung

Weitere Modelle des Fiat 500

Fiat 500 Cabrio / Cabriolimousine: Die vielleicht populärste Variante des Fiat 500 ist unbestritten das Cabrio-Modell. Seit 2009 kann das „Oben-Ohne-Modell“ bestellt werden. Dabei unterscheidet sich das Cabrio mit der Bezeichnung Fiat 500C deutlich von der Bauweise herkömmlicher Cabrios. Beim Fiat 500 verzichtet man bewusst nicht auf die B- und C-Säule, sondern lässt ein großes Faltschiebedach bis an die Oberkante des Kofferraums reichen. Dieses Faltdach ist in verschiedenen Farben konfigurieren. Je nach Lackfarbe des Fiat 500 kann es in den Farbenn Elfenbein, Rot und Schwarz bestellt werden.

Fiat 500 „by Diesel“:Mehr als andere unterstreicht der Fiat 500 seinen Status als Lifestyle-Fahrzeug durch Kooperationen mit trendigen Marken aus der Modewelt. Die erste Kooperation begann bereits 2008 mit dem Fiat 500 „by Diesel“. Das italienische Modelabel „Diesel“ entwarf zusammen mit Fiat eine auf 10.000 Stück begrenzte Sonderedition. Dabei unterschied sich diese Variante lediglich optisch vom Fiat 500. Es wurden drei unterschiedliche Lackfarben angeboten, von denen zwei Farben („Diesel Grün“ und „Diesel Bronze“) exklusiv dem Fiat 500 „by Diesel“ vorbehalten waren.

Fiat 500 „by Gucci“: Nach der erfolgreichen Kooperation mit der Modebranche, setzt Fiat diese Idee 2011 fort und offeriert das Sondermodell Fiat 500 „by Gucci“. Das Gucci-Modell gibt es in zwei Farben (Schwarz und Weiß). An der Seitenfront sind unterhalb der Fenster drei Streifen in den Gucci-Farben Grün-Rot-Grün montiert. Zudem ziert das Gucci-Logo das Auto an diversen Stellen. Die Sitzbezüge sind mit dem ikonischen Guccissima-Druckmuster bestickt und auch die Sicherheitsgurte tragen die Farben Grün-Rot-Grün. Zu bestellen ist das Modell als Limousine oder als Cabrio.

Fiat 500 Abarth: Auch der italienische Autobauer und Tuner „Abarth“ hat sich des Fiat 500 angenommen. Seit 2008 veredelt Abarth das Modell und avancierte mit seiner Version schnell zum absoluten Spitzenmodell des Fiat 500. Abarth bietet optisch neue Gestaltungsmöglichkeiten und erzielte eine deutliche Leistungssteigerung durch Motoren mit 135 PS bis zu 190 PS - der stärkste Motor wurde zusammen mit der Luxusmarke Ferrari entwickelt.

Fiat 500 Erdgas: Zur Überraschung vieler Besucher des 80. Genfer Automobilsalons 2010, stellte Fiat zusammen mit der Schweizer Erdgas Mobil AG den Fiat 500 Erdgas vor. Wie der Name bereits vermuten lässt, wird der kleine Italiener gänzlich mit Erdgas betrieben. Seit Mitte 2011 wird er in der Schweiz als Kleinstserie verkauft. Der TwinAir-Motor schafft 85 PS und hat eine Reichweite von rund 300 Kilometern.

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